{"id":14594,"date":"2025-05-02T03:07:28","date_gmt":"2025-05-02T01:07:28","guid":{"rendered":"https:\/\/sailingsymi.com\/?p=14594"},"modified":"2025-05-02T03:07:31","modified_gmt":"2025-05-02T01:07:31","slug":"%f0%9f%87%a7%f0%9f%87%b8-mit-unseren-gaesten-durch-die-exumas","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sailingsymi.com\/en\/%f0%9f%87%a7%f0%9f%87%b8-mit-unseren-gaesten-durch-die-exumas\/","title":{"rendered":"\ud83c\udde7\ud83c\uddf8 &#8211; Mit unseren G\u00e4sten durch die Exumas"},"content":{"rendered":"<p class=\"wp-block-paragraph\">Herzlich willkommen zu einem neuen Blog von SailingSymi.com.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir holten Katharina und Georg p\u00fcnktlich am Ostersonntag am vereinbarten Treffpunkt in George Town ab und trotz des frischen Windes und hoher Wellen im Hafen konnten wir sie mit dem Beiboot halbwegs trocken an Bord von SYMI bringen.<br>Es ist jedes Mal ein Vergn\u00fcgen, nette Menschen aus der Heimat an Bord zu haben, Nachrichten zu h\u00f6ren und nach Wochen der Zweisamkeit wieder einmal gem\u00fctlich zu viert, bei einem Glas Wein sitzend, zu tratschen und nicht zu vergessen, die mitgebrachten Ersatzteile oder wunderbare Geschenke, wie Schokoriegel oder Kaffekapseln aus der Heimat entgegen zu nehmen.<br>Da wir noch zwei Tage das schlechte Wetter abwarten mussten wanderten wir am Atlantikstrand und planten dabei Routendetails. Wir beschlossen, die Segeltour one way zu fahren, also anstatt nach der Halbzeit wieder nach George Town zur\u00fcckkehren zu m\u00fcssen, Nassau als Zielpunkt zu w\u00e4hlen. Dies bedeutete nicht nur wesentlich entspannteres Segeln, sondern auch gemeinsam Neues entdecken zu k\u00f6nnen. Delta Airways waren da sehr kulant. Mit nur 17.- $ Geb\u00fchr pro Person war alles erledigt.<br>Zum Ankern legten wir uns am letzten Tag in George Town direkt neben das Schiff unserer \u00f6sterreichischen Freunde, die &#8222;Stravanza&#8220;. Leider hatten wir nur einmal die Gelegenheit auf ein Plauscherl bei Kaffee. Seit ungef\u00e4hr drei Monaten versuchten wir mit Ingrid und Robert irgendwo unsere Wege kreuzen zu lassen. Diesmal gl\u00fcckte es, wenn auch nur f\u00fcr kurz. Sie werden nach Kanada weiter segeln.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img decoding=\"async\" data-src=\"https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Schnabls-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14599 lazyload\" style=\"--smush-placeholder-width: 4032px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 4032\/3024;width:510px;height:auto\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir kreuzten am n\u00e4chsten Tag hinaus auf den Atlantik, an der Ostseite der Inselkette entlang, bis nach Lee Stocking Island, wo wir durch einen Pass in den westlichen, t\u00fcrkisfarbigen Teil der Exumas hineinsegeln konnten. <br>Ab nun standen ruhige N\u00e4chte mit t\u00e4glich neuen Abenteuern auf dem G\u00e4steprogramm.<br>Erster Halt war ein Besuch der Iguanas (Echsen), die auf einer kleinen Insel leben und, so nehme ich an, durch die t\u00e4glichen Touristenbesuche gef\u00fcttert und gez\u00e4hmt wurden. Gleich nach der Anlandung am Strand mit unserem Dinghy watschelten ein halbes Dutzend auf uns zu. Andrea hatte alte \u00c4pfel in kleine St\u00fccke zerteilt und mitgebracht und warf die W\u00fcrfel nun in den Sand. Direkt vor die hungrigen Iguana M\u00e4uler. Es schmeckte ihnen sehr. Bald rauschte das n\u00e4chste Motorboot mit Touristen heran und \u00fcbernahm nun unsere Aufgabe.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" data-src=\"https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/IguanaBeach-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14600 lazyload\" style=\"--smush-placeholder-width: 1024px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 1024\/576;width:554px;height:auto\" data-srcset=\"https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/IguanaBeach-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/IguanaBeach-400x225.jpg 400w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/IguanaBeach-768x432.jpg 768w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/IguanaBeach-1536x864.jpg 1536w\" data-sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img decoding=\"async\" data-src=\"https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Georg_Igu.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14601 lazyload\" style=\"--smush-placeholder-width: 4032px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 4032\/2268;width:550px;height:auto\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" data-src=\"https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Mr_Iguan-1-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14603 lazyload\" style=\"--smush-placeholder-width: 1024px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 1024\/576;width:558px;height:auto\" data-srcset=\"https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Mr_Iguan-1-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Mr_Iguan-1-400x225.jpg 400w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Mr_Iguan-1-768x432.jpg 768w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Mr_Iguan-1-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Mr_Iguan-1-2048x1152.jpg 2048w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Mr_Iguan-1-1320x743.jpg 1320w\" data-sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir hoben den Anker und fuhren unter Motor in engen Kan\u00e4len, die zwischen einzelnen Inseln hindurch f\u00fchrten, entlang. Bei einer dieser Inseln, die der Schweizer Milliard\u00e4rin Dona Bertarelli geh\u00f6rt, fanden wir eine sehr ruhige und sch\u00f6ne Bucht, ankerten und waren erstaunt, wie rasch ein Begr\u00fc\u00dfungshai um unser Boot schwamm und alles inspizierte.<br>Laut Recherche plant die Natursch\u00fctzerin und Philanthropin<br>Bertarelli ein klimaneutrales !? (ist da irgendwo ein Widerspruch) Ferienresort. Mit Hotel, Bungalows, Shopping und Kino mitten in den Exumas. In einem YouTube habe ich Bertarelli noch \u00fcber die Wichtigkeit von klimaneutralem Denken sprechen geh\u00f6rt. Ihre Baustellen sind an jeder Ecke der Insel zu sehen und wir waren uns beim Abendessen einig, dass wir mit solchen Zukunftsprojekte, die Bahamas in dieser Form wahrscheinlich nie wieder sehen werden. Verzeiht mir hie und da die negativen Bemerkungen, aber jedes Paradies hat halt durchaus seine Schattenseiten \u00fcber die ich auch berichten muss.<br>Der n\u00e4chste Tag war reinstes Segelvergn\u00fcgen. Bei einer Wassertiefe von 2,5 m, glitten wir ohne Wellen mit 8-9 Knoten Speed \u00fcber die hellt\u00fcrkis Wasserfl\u00e4che. Unseren G\u00e4sten stand der Mund offen. Diese Farbenpracht, lauwarmer Wind und das sanfte Gleiten mit unserer sch\u00f6nen Symi war ein ganz besonderer Moment. Wenn Segeln immer so sch\u00f6n w\u00e4re \u2026 ich w\u00fcrde nicht mehr Heim kommen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"592\" data-src=\"https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Champagnersegeln-1024x592.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14604 lazyload\" style=\"--smush-placeholder-width: 1024px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 1024\/592;width:564px;height:auto\" data-srcset=\"https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Champagnersegeln-1024x592.jpg 1024w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Champagnersegeln-400x231.jpg 400w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Champagnersegeln-768x444.jpg 768w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Champagnersegeln-1536x888.jpg 1536w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Champagnersegeln-1320x763.jpg 1320w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Champagnersegeln.jpg 2040w\" data-sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der n\u00e4chste Ankerplatz war Cumberland Cay im Exuma National Park, an dem wir schon zehn Tage zuvor einmal waren. Ein Landausflug zum Beine vertreten, ein nur kurzes Badeverg\u00fcgen wegen Haibesuchs und ein herrliches Essen am Bord rundete diesen Tag ab.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am n\u00e4chsten Morgen herrschten abermals optimale Windverh\u00e4ltnisse und es ging wie auf Schienen gleitend unter Segeln nach Norden. Auf der Insel Shroud Cay lag die n\u00e4chste Touristen Attraktion. Ein Flusssystem, dass bei Flut eine Verbindung zwischen dem Atlantik und dem westlichen Teil der Insel schafft. Wir warteten, bis die Tide ihren Halb Stand hatte, und fuhren dann mit etwas hochgeklapptem Au\u00dfenbordmotor mit dem Beiboot Fluss aufw\u00e4rts Richtung Atlantik. An einigen Stellen stiegen wir aus und mussten das Boot \u00fcber die Sandb\u00e4nke ziehen. Vom Boot aus beobachteten wir Schildkr\u00f6ten und Rochen, die unter uns hindurch schwammen, kleine Zitronenhaie jagten in diesem Fluss und zeigten keine Scheu. Eingerahmt war der Fluss an beiden Seiten von Mangroven, in denen sich V\u00f6gel eingenistet hatten.<br>Nach circa 1 Stunde konnte man das Rauschen des atlantischen Ozeans h\u00f6ren. Wir waren an der Ostk\u00fcste der Insel angekommen. Durch einen gut 10 Meter breiten Felseinlass str\u00f6mte die Flut des Atlantiks in den Inselfluss hinein. Dieser Ort wird auch wegen seiner starken Str\u00f6mung und Strudel als \u201cthe Washing Machine\u201c bezeichnet. Die beiden Damen waren mutig und schwammen vom Strand zun\u00e4chst ein St\u00fcck in den Atlantik und lie\u00dfen sich dann durch die starke Str\u00f6mung in das Innere der Insel hinein driften. Ein kurzweiliges Vergn\u00fcgen. Mit dem Beiboot war es dann einfach mit der steigenden Flut, fast ohne Motor, durch den Fluss bis an die Westk\u00fcste zur\u00fcck zu gelangen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img decoding=\"async\" data-src=\"https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Im_Mangrovenkanal.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14608 lazyload\" style=\"--smush-placeholder-width: 4032px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 4032\/3024;width:562px;height:auto\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"728\" data-src=\"https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Waschmaschine-1024x728.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14606 lazyload\" style=\"--smush-placeholder-width: 1024px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 1024\/728;width:564px;height:auto\" data-srcset=\"https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Waschmaschine-1024x728.jpg 1024w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Waschmaschine-400x284.jpg 400w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Waschmaschine-768x546.jpg 768w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Waschmaschine-1536x1092.jpg 1536w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Waschmaschine-1320x938.jpg 1320w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Waschmaschine.jpg 1659w\" data-sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<div style=\"height:51px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"583\" height=\"860\" data-src=\"https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Map-583x860.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14610 lazyload\" data-srcset=\"https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Map-583x860.jpg 583w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Map-204x300.jpg 204w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Map-768x1132.jpg 768w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Map-1042x1536.jpg 1042w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Map.jpg 1179w\" data-sizes=\"(max-width: 583px) 100vw, 583px\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" style=\"--smush-placeholder-width: 583px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 583\/860;\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unser n\u00e4chstes Tagesziel war die Insel Norman\u2018s Cay, die eine besonders spannende Geschichte hat. Wir ankerten mit Symi an einer flussartigen Einfahrt und fuhren mit dem Beiboot zu dem auf der Seekarte bezeichneten Ort \u201eAirplane\u201c.<br>Richtig gelesen, ein Flugzeug, dass hier in circa 3 m Tiefe auf einer Sandbank liegt. <br>Die Geschichte von Normans Cay ist folgende:<br>1976 kaufte ein kolumbianischer Drogenbaron namens Carlos Lehder die H\u00e4lfte dieser Insel um eine halbe Million Dollar von der Republik Bahamas. Er war der Sohn eines gefl\u00fcchteten deutschen Nazis und einer kolumbianischen Mutter und wuchs in Kolumbien auf. Auf der Insel blieb kein Stein auf dem anderen. Die vorhandene Landebahn wurde verl\u00e4ngert, seine Wachen machten Schie\u00df\u00fcbungen auf H\u00e4user, in denen die verbliebenen Einwohner dieser Insel wohnten. Schossen aber auch auf die h\u00e4ufig vorkommenden Ammenhaie und Seev\u00f6gel. Bald waren auf diese Weise alle f\u00fcr Lehder st\u00f6renden Menschen vertrieben, so dass er schlie\u00dflich 1977 einen Umschlagplatz f\u00fcr das Kokain des Medellin-Kartells errichten konnte. Sein Ziel war es, Florida mit s\u00fcdamerikanischen Drogen zu versorgen. Er war einer der engsten Vertrauten von Pablo Escobar. Er lie\u00df Flugzeuge mit Grasnarben und Getreide beladen aus Amerika einfliegen, lud dann stattdessen Kokain aus kolumbianischen Schiffen in einem extra daf\u00fcr angelegten kleinen Hafen in die Flugzeuge um und lie\u00df diese nach Florida fliegen. Das ging einige Jahre gut. Aber die DEA war ihm auf der Spur. 1979 wollte einer seiner Piloten mit Lehders zwei motorigen Flugzeug, dass wieder mit Grasnarben beladen war, ein Landeman\u00f6ver f\u00fcr die maximale Kokainbeladungsmenge simulieren und brach bei dem als \u201eTouch and Go\u201c bezeichnet Man\u00f6ver das Fahrwerk. Danach flog er eine Runde \u00fcber die Lagune und setzte das Flugzeug sanft auf das Wasser wo es versank. Carlos Lehder sah dabei zu und sagte angeblich zu einem seiner M\u00e4nner, \u201ebesorgt ein Neues\u201c.<br>Der Pilot \u00fcberlebte. Zumindest die Bruchlandung, mehr wei\u00df man nicht \u00fcber ihn. Lange gingen die Gesch\u00e4fte nicht gut, die amerikanische DEA verhaftete Lehder 1987 und er wurde zu lebenslanger Haft im Hochsicherheitstrakt in den USA verurteilt. 2020 wurde Leder nach 33 Jahren wegen seiner Mitarbeit und Auskunftsfreundlichkeit \u00fcber Manuel Noriega und verschiedene Drogenbosse des Medellin Kartells entlassen und lie\u00df sich nach Deutschland, ins Land seines Vaters, abschieben. Von dort hatte er noch einen g\u00fcltigen Reisepass und die USA war froh ihn los zu sein.<br>Im J\u00e4nner 2025 flog er aus unerfindlichen Gr\u00fcnden mit 78 Jahren nach Kolumbien und wurde dort bereits von der Polizei am Flughafen erwartet. Auch in Kolumbien hatte er noch ein paar 100 Jahre Gef\u00e4ngnisstrafe offen.<br>Das Flugzeug rostet noch immer an der selben Stelle vor sich hin und ist eine beliebte Touristenattraktion. Das Schwimmen \u00fcber der abgest\u00fcrzten Maschine ist spannend, man sieht die voll ausgefahrenen Klappen an den Fl\u00fcgeln, das Dach ist schon weg gerostet und viele Fische bewohnen jetzt das Wrack.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" data-src=\"https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Normans_FLZG2-1024x576.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14612 lazyload\" style=\"--smush-placeholder-width: 1024px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 1024\/576;width:606px;height:auto\" data-srcset=\"https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Normans_FLZG2-1024x576.jpeg 1024w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Normans_FLZG2-400x225.jpeg 400w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Normans_FLZG2-768x432.jpeg 768w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Normans_FLZG2-1536x864.jpeg 1536w\" data-sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Lehders Maschine<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img decoding=\"async\" data-src=\"https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Flugzeug.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14617 lazyload\" style=\"--smush-placeholder-width: 4000px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 4000\/2250;width:600px;height:auto\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die ehemalige Zentrale des Drogenbosses inklusive Hafen wurden in ein wundersch\u00f6nes Hotel und Restaurant umgebaut, in welches wir am Abend von unseren lieben G\u00e4sten zum Essen eingeladen waren. Ein unvergesslicher Abend.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img decoding=\"async\" data-src=\"https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Bar_Yacht_Club.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14621 lazyload\" style=\"--smush-placeholder-width: 5712px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 5712\/3213;width:580px;height:auto\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img decoding=\"async\" data-src=\"https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Bar.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14630 lazyload\" style=\"--smush-placeholder-width: 5712px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 5712\/3213;width:582px;height:auto\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img decoding=\"async\" data-src=\"https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Marina.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14620 lazyload\" style=\"--smush-placeholder-width: 4032px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 4032\/3024;width:592px;height:auto\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Time flies when your having fun. Die Zeit verging viel zu schnell. <br>F\u00fcr den n\u00e4chsten Tag hatten wir uns mit unseren treuen Freunden der &#8218;Vitila&#8216; Doris &amp; Uwe verabredet. Sie kamen zum Abendessen auf SYMI und wir hatten alle sechs einen gem\u00fctlichen Abend mit herrlichem Essen aus Andreas K\u00fcche. Dann hie\u00df es Abschied nehmen. Die Vitilas fahren \u00fcber den Sommer auf die ABC Inseln und n\u00e4chstes Jahr durch den Panama Kanal in die S\u00fcdsee. Wann und wo wir einander wiedersehen steht in den Sternen. Machts gut ihr beiden&#8230;. <br>Am 30.4.25 segelten wir sehr flott 60 km nach Nassau und lie\u00dfen den Anker in jener Bucht im Norden fallen, in der bis zu sechs Kreuzfahrtschiffe gleichzeitig anlegen. Auch das Container-Terminal befindet sich dort. Gem\u00fctlich ist anders, aber da wir einen g\u00fcnstigen Punkt zum Landen mit dem Schlauchboot und anschlie\u00dfendem Taxi f\u00fcr Katharina und Georg gesucht hatten, war diese Empfehlung sehr praktisch. Heute, am Donnerstag, brachten wir die Beiden trockenen Fu\u00dfes an Land, begleiteten sie noch mit dem Taxi bis zum Flughafen und begaben uns danach in die &#8222;Superwash&#8220; W\u00e4scherei um vier Maschinen W\u00e4sche zu waschen. Auf SYMI zur\u00fcck holten wir gleich den Anker auf und verlegten uns auf einen einsamen Ankerplatz eine Seemeile au\u00dferhalb von Nassau. Hier ist es ruhig und dunkel und nur das Pl\u00e4tschern der Wellen am Rumpf ist zu h\u00f6ren. <\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" data-src=\"https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Superwash-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14622 lazyload\" style=\"--smush-placeholder-width: 1024px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 1024\/576;width:594px;height:auto\" data-srcset=\"https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Superwash-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Superwash-400x225.jpg 400w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Superwash-768x432.jpg 768w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Superwash-1536x864.jpg 1536w\" data-sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn Du diesen Blog liest, sind wir wahrscheinlich schon unterwegs, um die s\u00fcdlichen Abacos zu erreichen. In der Landkarte unten siehst Du unsere gr\u00fcn absolvierte Strecke und die ungef\u00e4hr 260 sm, die wir bis West Palm Beach noch bis Mitte\/Ende Mai vor uns haben. <br><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img decoding=\"async\" width=\"843\" height=\"690\" data-src=\"https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Bahamas_Map.gif\" alt=\"\" class=\"wp-image-14624 lazyload\" style=\"--smush-placeholder-width: 843px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 843\/690;width:590px;height:auto\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Pass gut auf Dich auf,<br>Beste Gr\u00fc\u00dfe von Bord wie immer<br>Der Captain<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Herzlich willkommen zu einem neuen Blog von SailingSymi.com. 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