{"id":16871,"date":"2025-06-21T19:39:04","date_gmt":"2025-06-21T17:39:04","guid":{"rendered":"https:\/\/sailingsymi.com\/?p=16871"},"modified":"2025-06-21T22:00:15","modified_gmt":"2025-06-21T20:00:15","slug":"%f0%9f%87%ba%f0%9f%87%b8-der-letzte-teil-des-waterways-wartet-auf-uns","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sailingsymi.com\/en\/%f0%9f%87%ba%f0%9f%87%b8-der-letzte-teil-des-waterways-wartet-auf-uns\/","title":{"rendered":"\ud83c\uddfa\ud83c\uddf8 &#8211; Der letzte Teil des Waterways"},"content":{"rendered":"<p class=\"wp-block-paragraph\">Herzlich Willkommen zum neuen SYMI Blog.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir verlie\u00dfen also die kleine Stadt Beaufort zeitig am Morgen. Das Gebiet in North Carolina, das wir zu durchfahren hatten ist fast \u00fcberall Wildnis mit einer Ausdehnung von ungef\u00e4hr 300&#215;300 Kilometern. Vereinzelt gibt es zwar Orte, die durch Stra\u00dfen verbunden sind, in Wahrheit aber ist es ein riesiger Naturpark. Als Vergleich f\u00e4llt mir hier der Naturpark Lobau, nahe bei Wien ein. Nur die Gr\u00f6\u00dfenordnung ist etwas anders &#8211; einfach USA. Der Wasserweg f\u00fchrt manchmal \u00fcber breite Kan\u00e4le, manchmal wird es im nat\u00fcrlichen Flu\u00dfbett etwas enger. Zur Abwechslung liegen verbindende, gro\u00dfe, sehr seichte Seen dazwischen. Die Tiefen dort betragen etwa 60-80 cm. Sie sehen aber aus wie gewaltig gro\u00dfe Seen. Sie zu durchfahren bedarf gro\u00dfer Sorgfalt, da nur zwei Meter neben der Fahrrinne ein pl\u00f6tzlicher Stop mit Steckenbleiben im Sand vorprogrammiert ist. Zwei Mal sind wir trotzdem aufgelaufen, konnten uns aber zum Gl\u00fcck mit beiden Motoren im R\u00fcckw\u00e4rtsgang selbst befreien. Hier Schlepphilfe zu bekommen w\u00e4re nicht so einfach.<br \/>Es ist f\u00fcr jeden etwas dabei. Wir fuhren meist mit nur einem Motor (den Zweiten kann man zur Diesel Ersparnis ruhen lassen) und genossen auch so manchen Tag ohne Sonne dahin zu tuckern.<br \/>An den Ufern gibt es immer etwas zu sehen, man h\u00f6rt V\u00f6gel, Grillen, sieht am Ufer Sandl\u00e4ufer, Silberreiher und ist von der Weite der Landschaft fasziniert.<br \/>Der vorausgesagte 17:00 Uhr Regenguss war p\u00fcnktlich da und mit geschlossenen Fenstern in unserem Steuerhaus war es gem\u00fctlich die letzten Seemeilen bis zum ersten \u00dcbernachtungsplatz zur\u00fcckzulegen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" data-src=\"https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/ICW_vor-Coinjock-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-16869 lazyload\" style=\"--smush-placeholder-width: 1024px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 1024\/576;width:461px;height:auto\" data-srcset=\"https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/ICW_vor-Coinjock-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/ICW_vor-Coinjock-400x225.jpg 400w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/ICW_vor-Coinjock-768x432.jpg 768w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/ICW_vor-Coinjock-1536x864.jpg 1536w\" data-sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Belhaven klingt bedeutender als es ist. 1400 Einwohner, eine kleine Marina und ein paar Wohnh\u00e4user, die am Wasser stehen sind alles, was es hier zu sehen gibt. Da es auch nach dem dunkel werden weiter regnet und Andrea ein wunderbares Abendessen gekocht hatte, kam es uns gar nicht in den Sinn, diesen Ort n\u00e4her zu inspizieren.<br \/>Wir gingen fr\u00fch schlafen und lie\u00dfen uns durch den aufs Deck trommelnden Regen und \u00fcber das Boot ziehenden Windb\u00f6en in den Schlaf wiegen.<br \/>Um die maximalen Meilen pro Tag zu erreichen, ging der Anker bei Sonnenschein um 7:00 Uhr hoch, und wir setzten die Flussfahrt fort.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Obwohl wir es erhofft hatten im Alligator River endlich einem wilden Alligator zu begegnen, ging dieser Wunsch nicht in Erf\u00fcllung. Man kann in der D\u00e4mmerung Rehe sehen, Seeadler umkreisten uns aber keine Reptilien.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"633\" data-src=\"https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Kurve-1024x633.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-16887 lazyload\" style=\"--smush-placeholder-width: 1024px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 1024\/633;width:469px;height:auto\" data-srcset=\"https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Kurve-1024x633.jpg 1024w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Kurve-400x247.jpg 400w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Kurve-768x475.jpg 768w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Kurve-1536x949.jpg 1536w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Kurve-1320x816.jpg 1320w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Kurve.jpg 1908w\" data-sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir schl\u00e4ngelten uns den Fluss weiter in n\u00f6rdliche Richtung und ab und zu quert eine Autobr\u00fccke den Weg. Je weiter es nach Norden ging umso seltener wurden die bequemen 40m hohen Durchfahrtsbr\u00fccken und umso h\u00e4ufiger gab es Dreh-oder Klappbr\u00fccken. Die Durchfahrt bedarf eines standardisierten Prozederes.<br \/>Einen Kilometer vor der Br\u00fccke ist es in North Carolina der Funkkanal 13 mit dem man den Br\u00fcckenw\u00e4rter anruft und um eine \u00d6ffnung bittet. Die W\u00e4rter sind ausgesprochen h\u00f6fliche Menschen, die Stimmen klingen meist \u00e4lter, angeblich tun einigen Kriegsveteranen diesen Dienst. Sie antworten dir sofort, da\u00df du deine Geschwindigkeit beibehalten sollst und bis zum Eintreffen bei der Br\u00fccke, wird sie offen sein. Und so funktionierte es auch.<br \/>Kaum hatte ich das Funkger\u00e4t weggelegt, h\u00f6rte man schon die Glocken f\u00fcr die Schranken auf der Stra\u00dfe l\u00e4uten, die Autos stoppten und mit f\u00fcnf Mal Hupen drehte sich das 50 Meter Br\u00fcckenst\u00fcck um 90 Grad und SYMI glitt durch dei Durchfahrt hindurch, per Funk hei\u00dft es dann von mir, \u201eSYMI has passed, thank you for the opening and have a great day\u201c. Freundlich kommt es dann zur\u00fcck \u201eSafe Journey, SYMI\u201c.<br \/>Drei Br\u00fccken \u00f6ffneten nur zur vollen Stunde, was man dann mit in die Geschwindigkeit einkalkulieren muss, um p\u00fcnktlich vor Ort zu sein.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"585\" data-src=\"https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Drehbruecke-1024x585.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-16884 lazyload\" style=\"--smush-placeholder-width: 1024px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 1024\/585;width:467px;height:auto\" data-srcset=\"https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Drehbruecke-1024x585.jpg 1024w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Drehbruecke-400x229.jpg 400w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Drehbruecke-768x439.jpg 768w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Drehbruecke-1536x878.jpg 1536w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Drehbruecke-2048x1170.jpg 2048w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Drehbruecke-1320x754.jpg 1320w\" data-sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Drehbr\u00fccke beim \u00d6ffnen<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Teile des ICW sind zum Teil durch Bauarbeiten k\u00fcnstlich verbunden. Das bemerkten wir, als wir in den 48km langen schnurgeraden Kanal einbogen. Hier gab es keine Ausfahrt, keine Rastst\u00e4tte oder Parkplatz. Wie auf dem Drohnenfoto unten ersichtlich war rund um uns nur Natur, kilometerweit, bis zum Horizont.<br \/>An den Ufern nur die Reste des immer wiederkehrenden Ausbaggerns, damit der Kanal nicht zuw\u00e4chst und versandet. Eine Sysiphus Arbeit.<br \/>Am Ende des Kanals mussten wir noch einen kleinen See durchqueren, eine Drehbr\u00fccke zur \u00d6ffnung auffordern und endlich bogen wir, schon in der D\u00e4mmerung in einen Seitenarm ab. Der Wind hatte zugenommen und schob uns mit dem Vorsegel kr\u00e4ftig voran. Kaum waren wir abseits der markierten Stra\u00dfe, bemerkten wir Hunderte von kleinen Bojen, die hier in langen Reihen zum Krabbenfang ausgelegt werden. Es glich einem Slalom durch dieses Bojenfeld, zum Gl\u00fcck war noch etwas Licht. Ankern, Andrea kochte ein gutes Abendmahl und wie bei Seglern \u00fcblich, 21:00 Uhr ist Sailor&#8217;s Midnight.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" data-src=\"https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/ICW_30sm_Kanal-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-16870 lazyload\" style=\"--smush-placeholder-width: 1024px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 1024\/576;width:469px;height:auto\" data-srcset=\"https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/ICW_30sm_Kanal-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/ICW_30sm_Kanal-400x225.jpg 400w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/ICW_30sm_Kanal-768x432.jpg 768w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/ICW_30sm_Kanal-1536x864.jpg 1536w\" data-sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">SYMI auf der 48 km Autobahn<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"695\" data-src=\"https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Seeadler-im-Nest-1-1024x695.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-16881 lazyload\" style=\"--smush-placeholder-width: 1024px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 1024\/695;width:465px;height:auto\" data-srcset=\"https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Seeadler-im-Nest-1-1024x695.jpg 1024w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Seeadler-im-Nest-1-400x271.jpg 400w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Seeadler-im-Nest-1-768x521.jpg 768w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Seeadler-im-Nest-1-1536x1042.jpg 1536w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Seeadler-im-Nest-1-120x80.jpg 120w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Seeadler-im-Nest-1-1320x895.jpg 1320w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Seeadler-im-Nest-1.jpg 1778w\" data-sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Tagwache um 7:00 Uhr. Weiter geht\u2019s.<br \/>Ein See von gut 30 km mu\u00dfte \u00fcberquert werden. Der 20 Meter breite Kanal, der mit roten und gr\u00fcnen Stehern gut markiert ist f\u00fchrte uns hindurch.<br \/>Die heimischen Seeadler hier haben sich diese Markierungspf\u00e4hle (mit gratis Nachtlicht) als Nistpl\u00e4tze ausgesucht. Dutzende Steher sind bewohnt und die Mieter hocken am Nestrand und f\u00fcttern ihre K\u00fcken. Das laute Piepsen der Kleinen ist weit zu h\u00f6ren.<br \/>Da es wieder zu regnen drohte und wir uns nach der \u00dcberquerung in einem weiteren Kanal befanden und nirgendwo \u201ewild\u201c ankern h\u00e4tten k\u00f6nnen, g\u00f6nnten wir uns einen l\u00e4ngseits Liegeplatz im n\u00e4chsten Dorf namens Coinjock. Kaum l\u00e4ngseits am Steg festgemacht entlud sich ein starkes Gewitter \u00fcber uns. Der Regen sollte bis zum Morgen nicht mehr nachlassen.<br \/>Unser Hunger aber trieb uns mit Schirm und Regenjacke in das an der Mole befindliche Beisl. Nach diesem 11 Stunden Tag blieb unsere K\u00fcche kalt.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" data-src=\"https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Coinjock_Pier-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-16886 lazyload\" style=\"--smush-placeholder-width: 1024px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 1024\/576;width:465px;height:auto\" data-srcset=\"https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Coinjock_Pier-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Coinjock_Pier-400x225.jpg 400w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Coinjock_Pier-768x432.jpg 768w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Coinjock_Pier-1536x864.jpg 1536w\" data-sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch hier pr\u00e4sentierte man uns das immer gleiche Men\u00fc:<br \/>Burger, Crabcake, Steak, Cesars Salad, french Fries und Pizza.<br \/>Ganz allgemein stellten wir nach diesen Wochen nicht mehr die Frage \u201ewarum\u201c hier so viele Menschen dick sind. Es war f\u00fcr uns, seit wir in West Palm Beach losgefahren sind unm\u00f6glich, ein Restaurant mit gesunden Speisen zu finden. Wir fuhren nat\u00fcrlich eine Hauptverkehrsader ab und der Vergleich mit Landgasth\u00e4usern in \u00d6sterreich dr\u00e4ngt sich auf.<br \/>Bei dieser Standard Speiseauswahl ist es f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung nicht einfach sich gesund ern\u00e4hren. Das macht wirklich nachdenklich. Die Superm\u00e4rkte haben zwar viel frisches Gem\u00fcse und Obst aber gleichzeitig extrem schlechte Fertignahrung in den Tiefk\u00fchlern. Sprichst du mit den Menschen, sagen viele, da\u00df es abends viel einfacher w\u00e4re ein \u201eFertig Gericht\u201c in die Mikrowelle zu schieben, als zu kochen. So ist das eben in great America.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der n\u00e4chste Morgen begr\u00fc\u00dfte uns mit sonnigem Wetter und wir begaben uns wieder auf die Piste.<br \/>Wir schl\u00e4ngelten uns weiter durch den North Landing River und \u00fcberquerten gegen Mittag die Landesgrenze zu Virginia. Punkt zwei Uhr \u00f6ffnete die n\u00e4chste Drehbr\u00fccke und wir hatten noch vier Minuten bis dorthin zu fahren. Auch das war kein Problem, ich funkte den W\u00e4rter an, er m\u00f6ge doch etwas Geduld haben und die Br\u00fccke f\u00fcr SYMI offen halten. Ich erw\u00e4hnte es schon, h\u00f6flich und mit ruhiger tiefer Stimme gab er zur\u00fcck: \u201eCaptain, no worries, I keep the traffic blocked and my bridge open until you are through\u201c, und so war es dann auch. Ein Boot, dachte ich, ist hier wichtiger als 200 Autos, die brav hinter den Schranken warteten.<br \/>F\u00fcr die letzte Nacht machten wir an einem Steg vor der einzigen Schleuse des ICW fest. Ruhiges Wetter, spiegelglattes Wasser und nur eine Schildkr\u00f6te und zwei Enten kamen zu Besuch. Mehr war hier nicht los. Darum schliefen wir tief und fest.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Punkt 10:00 ert\u00f6nte das Horn der Highwaybr\u00fccke und wir schl\u00fcpften unten durch. Danach r\u00fcckten auch die anderen wartenden f\u00fcnf Yachten in der Schleusenkammer, die gleich danach folgte, zusammen und es ging 60cm hinunter in den Elizabeth River, der uns die letzte Etappe bis Norfolk trug. Ab da sind die Ufer von Industrie ges\u00e4umt. Kr\u00e4ne, Kohlelager, Raffinerien und viele Schleppk\u00e4hne und Werften sind zu sehen.<br \/>Die letzte anzufunkende Br\u00fccke war eine technisch ganz Besondere. Eine Hebebr\u00fccke, die den 6 spurigen Fahrbahnteil bis auf 40 Meter H\u00f6he anhob. Das Timing war wieder perfekt, die Autos warteten und SYMI d\u00fcste unten durch.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"611\" data-src=\"https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Schleusenkammer-1024x611.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-16892 lazyload\" style=\"--smush-placeholder-width: 1024px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 1024\/611;width:461px;height:auto\" data-srcset=\"https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Schleusenkammer-1024x611.jpg 1024w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Schleusenkammer-400x239.jpg 400w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Schleusenkammer-250x150.jpg 250w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Schleusenkammer-768x458.jpg 768w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Schleusenkammer-1536x916.jpg 1536w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Schleusenkammer-1320x787.jpg 1320w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Schleusenkammer.jpg 1977w\" data-sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"577\" data-src=\"https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Hebebruecke-vor-Norfolk-1024x577.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-16875 lazyload\" style=\"--smush-placeholder-width: 1024px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 1024\/577;width:467px;height:auto\" data-srcset=\"https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Hebebruecke-vor-Norfolk-1024x577.jpg 1024w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Hebebruecke-vor-Norfolk-400x225.jpg 400w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Hebebruecke-vor-Norfolk-768x433.jpg 768w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Hebebruecke-vor-Norfolk-1536x865.jpg 1536w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Hebebruecke-vor-Norfolk-2048x1154.jpg 2048w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Hebebruecke-vor-Norfolk-1320x744.jpg 1320w\" data-sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Hebebr\u00fccke Highway Interstate 168 vor Norfolk<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jetzt war es vorbei mit der Natur und es wurde st\u00e4dtisch. Wir \u201ebetraten\u201c den weltweit gr\u00f6\u00dften Marinest\u00fctzpunkt und Hafen. Klar wurde uns das bald. Wir passierten die Trockendocks von sage und schreibe zwei Flugzeugtr\u00e4gern und f\u00fcnf Schlachtschiffen. Marineakademie, Kr\u00e4ne und eine eigene Raffinerie mit Treibstofflagern sind mit eingeschlossen.<br \/>Privatboote d\u00fcrfen sich den Navy Einrichtungen nicht mehr als 200 Meter ann\u00e4hern. Man sollte also beim Fahren im Kanal darauf achten, sich auf Abstand zu halten. Die Stadt Norfolk hat 280.000 Einwohner. Die H\u00e4lfte dient hier wahrscheinlich der Navy. Die Stadt ist beidseits des Ufers angelegt. Im Westen die Altstadt und im Osten eine enorm wachsende, moderne Neustadt.<br \/>Genau dazwischen bildet der Fluss eine Bucht, die &#8222;Hospital Bay&#8220;, die ein idealer Ankerplatz ist. Hier lie\u00dfen wir den Anker fallen.<br \/>Unsere Freunde vom Segelboot Enja empfahlen uns den Besuch des Museums und des Museumsschiffes USS Wisconsin. Gesagt getan, mit dem Beiboot querten wir den Fluss, machten es an einer \u00f6ffentlichen Mole fest und bestiegen eines der gr\u00f6\u00dften ausgemusterten Kriegsschiffe, die die USA je gebaut hat.<br \/>Fast 300 m lang, ausgestattet mit Cruise Missiles und zwei Dreierdecksgesch\u00fctzen mit 40cm ! Kaliber. Damit schossen sie \u00fcber 30 km weit. Die USS Wisconsin diente im 2. WK und zuletzt beim Unternehmen \u201eDesert Storm\u201c im Irak. Seit 1991 ist sie au\u00dfer Dienst und ein Museum. Auch f\u00fcr uns Zwei als \u00fcberzeugte Pazifisten war der Besuch beeindruckend. Kriegschiffe, stellten wir danach fest, haben wir jetzt genug besucht. Da wir uns m\u00fcde f\u00fchlten, die Nachmittagshitze \u00fcber der Stadt gl\u00fchte, sparzierten wir zu einer fast menschenleeren Mall in der N\u00e4he und setzten uns in ein Kino. Wir waren bis auf vier andere Besucher alleine. &#8222;Drachenz\u00e4hmen leicht gemacht&#8220; war angesagt. Die Sitze waren weich und bequem, es war k\u00fchl und wir waren seit acht Monaten nicht mehr im Kino. Groooo\u00dfartiges Gef\u00fchl.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" data-id=\"16882\" data-src=\"https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/USS-Wisconsin_2-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-16882 lazyload\" data-srcset=\"https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/USS-Wisconsin_2-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/USS-Wisconsin_2-400x225.jpg 400w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/USS-Wisconsin_2-768x432.jpg 768w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/USS-Wisconsin_2-1536x864.jpg 1536w\" data-sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" style=\"--smush-placeholder-width: 1024px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 1024\/576;\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">USS Wisconsin<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" data-id=\"16883\" data-src=\"https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/USS-Wisconsin_3.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-16883 lazyload\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" style=\"--smush-placeholder-width: 4032px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 4032\/3024;\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" data-id=\"16880\" data-src=\"https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/USS-Wisconsin_1-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-16880 lazyload\" data-srcset=\"https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/USS-Wisconsin_1-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/USS-Wisconsin_1-400x225.jpg 400w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/USS-Wisconsin_1-768x432.jpg 768w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/USS-Wisconsin_1-1536x864.jpg 1536w\" data-sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" style=\"--smush-placeholder-width: 1024px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 1024\/576;\" \/><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dann aber rasch aufs Boot zur\u00fcck, weil sich ein riesen Gewitter angesagt hatte. Blitze zuckten um uns und der Wind frischte st\u00fcrmisch auf. Wir zogen die Jalousien zu und hatten es an Bord gem\u00fctlich.<br \/>In Norfolk, vor unserem Ankerplatz war die ICW Markierung mit dem 0-Kilometer Schild. Wir hatten es also geschafft. Wir waren jetzt von West-Palm-Beach bis Norfolk gereist. Gesamtzeit f\u00fcnf Wochen und 3415 km. Das Foto zeigt SYMI&#8217;s Weg.<br \/><br \/><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img decoding=\"async\" width=\"722\" height=\"800\" data-src=\"https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Map_EAST-Coast_ICW.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-16896 lazyload\" style=\"--smush-placeholder-width: 722px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 722\/800;width:461px;height:auto\" data-srcset=\"https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Map_EAST-Coast_ICW.png 722w, https:\/\/sailingsymi.com\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Map_EAST-Coast_ICW-271x300.png 271w\" data-sizes=\"(max-width: 722px) 100vw, 722px\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Zeit tickt f\u00fcr uns. Der Krantag wird Mitte Juli sein und dann soll SYMI am Trockenen stehen. Die Abbauarbeiten und das Vorbereiten an Bord beginnen und jeder Bootsbesitzer wei\u00df, wie lange die abzuarbeitenden Listen sind. Da wir nur 180 km s\u00fcdlich von Washington DC parken werden und der Winter hier streng sein kann, m\u00fcssen wir SYMI auch gegen Frost und Schnee wappnen. Es wartet also viel Arbeit in den n\u00e4chsten drei Wochen auf uns.<br \/>Bis zum Kranen wollen wir noch etwas in der K\u00fcstengegend von Chesapeake Bay (die gesamt \u00fcber 300 km lang ist) herumh\u00e4ngen und uns die &#8222;historischen Pl\u00e4tze&#8220; ansehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie immer w\u00fcnschen wir Dir alles Gute.<br \/>Bis demn\u00e4chst und beste Gr\u00fc\u00dfe von Bord.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Herzlich Willkommen zum neuen SYMI Blog. Wir verlie\u00dfen also die kleine Stadt Beaufort zeitig am Morgen. 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