Wir verließen die Vulkaninseln und hatten bei Vollmondlicht eine ruhige Motornachtfahrt, die uns an den westlichsten Inseln der Lipari-Gruppe, Filikudi und Anakudi vorbei paralell zur sizilianischen Nordküste Richtung Westen führte. Palermo ließen wir backbord liegen und erreichten schließlich nach einem wunderbaren Sonnenuntergang am Meer gestern nach 140sm die Insel Levanzo.

Ankerbucht 1, SO-Levanzo

Italien setzt ihr wesentlich schärferes Naturschutz System wirklich um. Willst du in einer Bucht vor Anker gehen oder eine Boje benutzten, mußt du dich vorher auf einer Seite online registrieren. Dort werden alle Bootsdaten, das Vorhandensein eines WC-Tanks usw. abgefragt. Nach Bezahlung von € 32,50.- für 24 Stunden bekommst du eine Bestätigung und darfst dir einen Platz/Boje suchen, falls einer frei ist. Dies ist nicht so einfach, da hier genauso wie auf den Liparischen Inseln viele Ausflugsboote, Schlauchboote und Charterer liegen. Wir fanden einen Platz, etwas dem Schwell ausgesetzt, aber an einer guten Boje.
Und genau dieses strengere Regime scheint sehr positive Auswirkungen zu haben. Beim Schnorcheln begegneten wir wesentlich mehr Fischen und das Wasser wirkt qualitativ klarer und es treiben deutlich weniger Plastikstücke umher als in in good old Greece.
Nach einem herrlichen Abendessen in der Hauptstadt, gings zurück an Bord.

Morgen werden wir das günstige Wind-Wetterfenster nutzen und die zwei Tage geplante Fahrt nach Sardinien antreten. Um 7:00 Uhr gehts los. Wir haben offensichtlich guten Wind und melden uns aus Sardinien…

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