Unser Plan war
Bis 25.September 2026 gesund mit Symi in Griechenland auf der Insel Kephalonia anzukommen.
Das ist geschafft !!!
Wir möchten bis zu unserem Krantermin, am 15.10.26 noch ein bissl „Urlaub“ machen im ionischen Meer.
Ohne Hast und ohne Termine. Bis zur Marina in Mesolonghi sind es nur ein paar Dutzend Seemeilen.
Hier ist unsere gesamte Route von Norfolk (USA) bis Kephalonia (GR) als Graphik.
(klicke zum Vergrößern)
SYMI’s Reise (6-2023 bis 9-2026)
Am 4.September 2026 verließen wir Gibraltar und eilten nach Cartagena, danach setzten wir auf die Balearen über, warteten ein gutes Wetterfenster ab, um in drei Tagen nach Sardinien zu gelangen. Von da ging es an Sizilien an der Nordküste vorbei, durch die Straße von Messina und Non-Stop über das ionische Meer bis Kephalonia/Griechenland, wo wir am 25.9.26 wohlbehalten eintrafen.
Mitte Juli 2026 kam meine Tochter Anna zu uns an Bord und unterstützte uns als 3.Crewmitglied beim letzten Teil der Atlantik Bezwingung bis Gibraltar. Wir schafften bis Ende Juli problemlos die letzte Etappe auf dem Ostatlantik, umfuhren brav an der Küste den Golf von Cadiz (von Portimao bis Tarifa) flitzten durch die Straße von Gibraltar und ließen SYMI dann in der Marina von Alcaidesa in La Linea de la Conception im August 2026 ruhen, während wir nach Wien flogen.
Nachdem wir im Juni 2023 Griechenland verlassen hatten, das Mittelmeer mit einigen Stops in Italien und Spanien erlebten und im Herbst 2023 schließlich die Kanarischen Inseln erreichten, ging es Ende November 23 zu viert (Andrea und meine Kinder Anna & Ferdinand) bis Anfang Dezember 2023 auf die Kapverden und dann im Dezember in 17 Tagen über den großen Teich nach Grenada. Ferdi fuhr heim und Anna und später ihr Freund Felix begleiteten uns in den östlichen Antillen bis Februar 2024. Zu zweit ging es dann bis in die British Virgin Islands und schließlich Ende Juni 2024 den ganzen Weg zurück nach Grenada ins Sommerquartier. Einige Arbeiten für Symi standen an und nachdem wir Hurrikan Beryl am 1.7.24 unbeschadet überstanden hatten, konnten wir SYMI unversehrt aufs Trockene stellen und für drei Monate nach Hause fliegen.
Am 22.11.24 wurde SYMI erneut ins Wasser gesetzt und wir segelten in die neue Saison. Zunächst ging es für ein paar Wochen wieder den Antillenbogen hinauf bis Antigua, Mitte Januar bis Saint Maarten und dann in die BVI’s. Danach begann für uns ein gänzlich neues Gebiet, der lange Weg nach Norden. Mitte Februar 2025 über Puerto Rico, die Turcs & Caicos in die Bahamas. Dort verbrachten wir herrliche Wochen und segelten über Nassau und die Inselgruppe der Abacos bis nach Great Bahama.
Mitte Mai 2025 setzten wir nach West Palm Beach/USA über und starteten auf dem INTRACOASTAL WATERWAY (ICW) unsere Fahrt nach Norden. Fünf Wochen und 3415 km später erreichten wir Norfolk. Von hier war es nur mehr ein „Katzensprung“ bis zu unserem „Winterquartier“ in Deltaville. Dort hoben wir Mitte Juli SYMI aufs Trockene und kehrten nach Österreich auf einen ca. 9 monatigen Besuch zurück. Schließlich herrscht in der Nähe von Washington bis April auch der Winter wie in Europa.
Mitte Mai 2026 haben wir in 10 tägiger Arbeit SYMI wieder zum Leben erweckt.
Am 11.5.2026 verließen wir dann die USA und nahmen zu zweit Kurs auf Bermuda rund 750 sm (1400 km).
Nach einer kleinen Ruhepause und Sightseeing hießen wir unseren Freund und excellenten Segler Meiki an Bord willkommen. Das letzte Mal in tropischen Gewässern und Zeit die allerletzten Vorbereitungen für die große Etappe auf die Azoren zu erledigen. Der 2100 sm (3890 km) lange Nordatlantik Schlag verlief bis auf zwei wirklich abenteurliche und stürmische Tage mit bis zu 50kn Wind (90kmh) und 5-6 Meter hohen Wellen gut. Nach 16 Tagen, am 3.6.26 erreichten wir die Hauptinsel der Azoren Sao Miguel. Hier gab es auf den neun Inseln einiges zu sehen.
Am 25.September 2026 sind wir gesund mit Symi in Griechenland auf der Insel Kephalonia angekommen.
Bis zu unserem Krantermin am 15.10.26 werden wir noch ein paar „Urlaubstage“ in den ionischen Inseln verbringen.

