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Liebe Freunde von SailingSymi,

Nachdem wir, wie Du vielleicht gelesen hast, glücklich in Portugal angekommen sind und uns Anna dann in Faro verlassen hatte, segelten wir in drei Etappen entlang der portugiesischen und spanischen Küste bis Barbate, ankerten nochmals vor der Stadt und erledigten heute die (wegen der Orca Angriffe) heißeste Strecke zum Kap Tarifa. Dort Schloß sich unser Segelabenteuer Kreis ⭕️ wieder.

Einmal rund um die Atlantikküsten. 27.000 km liegen seit Beginn der Reise in unserem Kielwasser. Im September 2023 lagen wir mit Symi in der selben Marina, bevor wir zu den Kanaren aufgebrochen sind. Somit ist der Kreis geschlossen, der Trip aber wird ab September bis Griechenland weiter gehen. Dort sind wir schließlich im Juni 2023 gestartet und wollen auch wieder dahin zurückkehren.

Für Ende Juli haben wir einen Flug nach Wien gebucht um meiner Schulter die notwendige Abklärung und Therapie zukommen zu lassen und um unsere Freunde und Familien zu treffen.

Danke, daß Du bis hierher dabei warst und vielleicht sehen wir uns bald….

Beste Grüße aus Gibraltar

Capt. Pavlos und Crew

Kap Tarifa

SYMI vor dem Felsen v. Gibraltar 🇬🇮
Lesezeit: 1 min

Liebe Leser von SailingSymi,

Manche werden uns über die Verfolgerseite von Predictwind.com begleitet und bereits erfahren haben, dass wir gesund und froh heute Morgen an der SW-Spitze Portugals angekommen sind.

6,5 Tage bei fast idealen Bedingungen und eine tolle Crew mußten zum Erfolg führen.

Die vergangene Nacht war als krönender Abschluss zwar geprägt von dauerndem Querverkehr von Großschiffen, die sich in Nord-Süd Richtung auf einer Art zweispuriger Autobahn von Afrika in Richtung Norden oder Süden bewegen, verlief aber ohne Probleme. Lediglich spontane Adrenalinausschüttungen und somit höhere Aufmerksamkeit waren kurzzeitige Folgen, wenn ein 300 Meter langes Ungetüm 500 Meter hinter uns unser Kielwasser kreuzte.

Jetzt sind wir also wieder auf europäischem Festland zurück und haben somit die Antlantik Rundfahrt abgeschlossen. ✔️.
Heute werden wir abends in Faro ankern und Anna wird morgen von Bord gehen und nach Wien zurück fliegen.

Unser Plan ist nun bis zum 26.7. zur Nordwest Ecke der Straße von Gibraltar zu segeln und diese zu passieren. Zu diesem Vorhaben müssen mehrere Parameter übereinstimmen.

  1. Westwind wenig bis leicht
  2. Die Fahrt sollte 2 Std. vor dem Hochwasser, in Gibraltar, das dann in Richtung Osten strömt stattfinden
  3. Es sollte bei Tag gefahren werden.

Dieses Zusammenspiel findet am 26.7. um 12:00 Uhr statt und wir sollten genau da starten, um nach drei Stunden die sichere Marina von La Linea (neben Gibraltar) erreichen zu können. Wegen der Orca Probleme und Attacken hier an der Küste und im Golf nehmen wir den empfohlenen Umweg immer entlang der Küste auf uns. Bei Wassertiefen von 0-20m gab es lediglich bisher eine Attacke auf eine Yacht. Diese Taktik wird von den spanischen Behörden dringend angeraten und es wirkt wie eine Art Gänsemarsch von Yachten, wie sie alle die tiefen Wasser meiden und brav an der 20m Tiefenlinie entlang fahren. Vom Atlantik, die gesamte Südküste Portugals und Spaniens bis zur Nordwestecke der Straße von Gibraltar.
Wir werden dann Symi für den Monat August in der Marina liegen lassen und auf einen Kurzurlaub nach Österreich fliegen.
Einen lieben Gruß von Bord wünscht Euch
Die Symi Crew und Capt. Pavlo

HINWEIS:
Falls Du das echte tägliche Logbuch, das ich während dieser Überfahrt geschrieben habe versäumt hast, hier ist der Link.

Lesezeit: 2 min

Liebe Leser von SailingSymi,

nach fast 6 Wochen auf São Miguel haben wir nun seit Sonntag meine Tochter Anna mit an Bord. Sie wird uns bis Ende Juli auf dem Weg nach Gibraltar begleiten und wir freuen uns sehr über ihre Gesellschaft.
Wir haben es mit ihr nochmals geschafft, in einem Tag bei sonnigstem Wetter mit einem Mietwagen die fast gesamte Insel zu umrunden. Danacherledigten wir den Einkauf im großen Supermarkt, um frisches Obst, Gemüse und Milch zu bunkern.
Auf den Azoren muss sich jedes Boot nach der Ankunft bei den Behörden anmelden und bei Abfahrt auch wieder ausklarieren. Eine Bescheinigung der Marina muss man sich im Marina Büro abholen. Dort wurde Anna als neues Crewmitglied auf die Crewliste geschrieben.
Gestern Abend gönnten wir uns noch ein asiatisches Abendessen mit WM-Spiel.
Heute, am 15.7.26, tankten wir gleich um 8:30 Uhr 210 Liter Diesel, die wir seit der Abreise aus den USA verbraucht hatten, nach und machten uns auf den 55sm Weg zur äußersten, südöstlichsten Azoreninsel „Santa Maria“.
Bei Flaute und wenig Wellen ging es 9 Stunden mit Motor dahin. In der Ferne passierten wir eine Schule von Risso-Delfinen, die aber wenig Interesse an uns zeigten. Mit meiner Schulter geht es wieder ein Stückchen besser, großartige Kraftakte aber vermeide ich. Segeln jedenfalls, kann ich zum Glück problemlos.
Alle Systeme funktionieren nun wieder. Das Radar, der Wassermacher, die Wäschewaschmaschine und – ich will es ja nicht verschreien- auch der Rest der Technik. Das kann sich, wie ich aus Erfahrung weiss, in wenigen Augenblicken wieder ändern. . .
Ich warf die Angel aus und wir schleppten unseren knallgelben Köder stundenlang hinterher. Aber, wie bereits auf dem gesamten Atlantiktrip, hat leider kein Fisch angebissen.
Dafür hießen uns Delfine kurz vor der Ankunft herzlich willkommen.

Der Hafen dieser kleinen Insel ist an der Südwestseite und riesige, gut 15 Meter hohe Wellenbrecher zeugen davon, wie gewaltig der Atlantik hier vom Süden her, vor allem im Winter, an diese Küste anbranden kann. Nur eine Yacht ankerte vor dem Hafen in dem kleinen Einschnitt. Zwar ist die Marina nur bis 17:00 Uhr besetzt, die Einfahrt aber ist offen. Wir versuchten unser Glück, schlüpften durhdie Enge Moleneinfahrt hindurch und machten mit SYMI längsseits am Steg fest. in der Marina ist es nun komplett ruhig. Andrea kochte ein herrliches Spargelrisotto und nachdem wir das spannende Ende des Matches Argentinien gegen England gesehen hatte, genossen wir das warme Abendessen bei einem Glas Wein.
Ich werde morgen früh gleich im Büro vorsprechen und unsere unangemeldete Ankunft beichten gehen.
Für Donnerstag planen wir eine kleine Besichtigungstour per Taxi.
Je nach Wetterbericht morgen, werden wir entweder noch am Abend oder Freitag zeitig amm Morgen ablegen und uns auf die sechs Tage Tour in Richtung Gibraltar begeben. Prognostiziert sind zwei Tage Flaute, gefolgt von schönen nördlichen Winden bis zum Ziel. Da in den letzten vier Tagen neuerlich von vier Attacken durch Orcas in der Nähe von Barbate berichtet wurde, möchte ich den sicheren Weg wählen und als ersten Zielort Portimao anlaufen, um von dort in Tagesetappen nach Gibraltar zu segeln.

HINWEIS:

Während der Überfahrt werde ich täglich auf der Seite „Tracking Symi“ mit Kurzblogs berichten. Dazu kannst Du entweder den mittleren Menükasten auf der Homepage klicken oder im Menü den Punkt „wo wir sind/Globus klicken“ wählen.
Lesezeit: 2 min
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