Gestern, am 2.9.23 hob ich pünktlich in Schwechat in Richtung Málaga ab.
Es wuselte und Menschenlawinen rollten durch den eigentlich für heutige Reisezeiten viel zu kleinen Flughafen. So viele Erweiterungen und sündteure Fehlkonstrukte und trotzdem … so eine Fehlkonstruktion gibts in Europa, glaube ich, nur in Wien.
Nach drei Stunden Flug und einer kurzweiligen Taxifahrt kam ich dann bei vollem Wolkenbruch bei SYMI in Almerimar an. Der Taxifahrer schäute sich auszusteigen, und so zog ich meine Regenjacke an und trottete mit meinen zwei vollen Taschen die nasse Pier Richtung SYMI.
Nachbar half mir mit einer langen Gangway an Bord zu kommen. Kaum war ich unter dem Dach an Bord, begann es stark zu stürmen.
Ein tropischer Sturm, der derzeit nordwestlich von Gibraltar sitzt, treibt sowohl Regen als auch Wind zu mir her. Dieses Schauspiel soll die ganze Nacht bis Sonntagabend andauern.
Um 6:30 Uhr erwachte ich jäh aus meinem Traum und stand förmlich im Bett. Ein Blitz hatte circa 50 m von mir in ein anderes Boot (zum Glück) eingeschlagen.
Heute Sonntag habe ich bereits mit ersten Arbeiten begonnen und bin jetzt ziemlich müde und werde mit meinem deutschen Boots Nachbarn Abendessen gehen. Morgen sollte der Motormechaniker zu mir kommen. Na sehen wir mal ob Termine hier anders funktioniert als in Griechenland…

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SYMI ist gut und sicher in Almerimar festgemacht und wir sind für den August auf Landurlaub in Wien. Anfang September wird es weitergehen. Noch sind nicht alle technischen Probleme gelöst, der Wassermacher braucht eine neue Membran und die Motoren kleine Verbesserungen und von zu Hause habe ich die Möglichkeit all diese Dinge zu bestellen. Wie ich die in meiner Tasche im Flugzeug unterbringen werde bereitet mir noch etwas Sorgen…
Unseren Plan, wie es weitergeht findest du hier.

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Nach einer ruhigen Abfahrt von Murcia hatten wir das tolle Erlebnis drei Grindwale vor unserem Bug zu beobachten. Sie sind viel größer als Delfine und pechschwarz.


Die Nachtfahrt verlief sehr angenehm und ruhig mit einer einzigen Störung um 4:00 Uhr morgens.
Ich erschrak wirklich heftig als mich bei meiner Fahrt durch die dunklen Wellen aus dem schwarzen Nichts plötzlich ein Scheinwerfer anleuchtete. Ich erkenne, nachdem ich meine Hand wie gegen Sonnenstrahlen vor die Stirn hielt im grellen Licht, ein großes Küstenwachboot. Es umkreiste SYMI mit hoher Geschwindigkeit, leuchtete dabei jeden Winkel bei mir an Bord aus, schaltet den Scheinwerfer plötzlich aus und verschwand im Dunkeln Richtung Hafen von San Jose. Kein Funkspruch, nichts.
Hier werden täglich Drogen von Marokko nach Spanien transportiert und die Polizei ist stets bereit.
Um 12:00 mittags erreichten wir schließlich die Marina Almerimar, checkten ein und wurden freundlichst auf unseren Platz begleitet.
Hier wird SYMI auf unsere Rückkehr im September warten.
Untypisch für die hiesigen Sitten, aber von Hunger getrieben, genossen wir schon um 🕖 ein köstliches Abendessen.
Morgen ist Ruhetag, Montag muss ich noch ein paar technische Dinge klären und Dienstag gehts ab nach Hause.
Uns geht es gut und wir sind glücklich und ein bissl stolz, die mehr als 2000sm (3700km) ohne grobe Zwischenfälle hinter uns gebracht zu haben. Man sieht sich in Wien 😉. ✈️

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