Heute krante das STP Team (Servicios Técnicos Portuarios) mit acht Mann und einem 200t Portalkran professionell SYMI aus dem Wasser. Derzeit steht sie irgendwo im Industriegebiet. Morgen Freitag beginnen die Arbeiten an beiden Motoren und um 15:00 Uhr sollten wir – wenn alles passt – wieder im Wasser sein ….

Wir fahren zum Parkplatz 🅿️
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Leider fand heute kein Krantermin oder eine Reparatur statt. Dafür hatten wir die beiden Mechaniker mal vor Anker an Bord. Sie inspizierten und suchten und gaben dann bekannt, dass der Bb Schaft getauscht werden muss. Der andere ist vielleicht noch gut, aber die Kupplungsscheibe könnte die Ursache der Vibrationen während der Fahrt sein. Bueno. Jetzt müsse erst alles koordiniert werden, Ersatzteile aus Madrid bestellt und eingeflogen werden und vielleicht morgen können sie uns den weiteren Terminplan präsentieren. Geduld haben wir. Der Platz hier ist nicht so schlimm, wie befürchtet, also warten wir. Nebenbei ist unsere italienische SIM Karte nun vollends ausgeroamt und wir brauchen eine Neue. Und zu guter Letzt war mein neues MacBook heute nicht mehr zu erwecken. Tot. 😝. Es kommt halt oft anders als man denkt.

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Wir verlegten SYMI heute aus der Bucht im SO in die grosse „Ballermannbucht“ nahe der mallorquinischen Hauptstadt. Nicht dass wir auf das Nachtleben oder den Fluglärm aus wären, der einzige Grund dieses überlaute und eigentlich hässliche Gebiet zu suchen ist ein geplantes Service des Backbordmotors morgen. Dazu habe ich eine Firma aus Palma betraut. 

Das Motorproblem entstand bereits vor einem Jahr. Bei Motorfahrt in good old 🇬🇷wickelten sich ca. 100 Meter Angelleine um den Propellerschaft. Eng wie auf einer Angelrutenspule. Anfangs von uns unbemerkt , stellten wir erst vor Anker leichten Ölaustritt (nur Tröpfchen) rund um den Propellerschaft fest. Der Grund war die Fischerleine, die durch die Rotation der Welle die Schnur immer weiter in Richtung Getriebe, durch beide Dichtungsringe aus Gummi hindurch, verschnürte. Dabei wurden nicht nur die Dichtungen, sondern auch leider der Edelstahlschaft der Welle beschädigt. Trotz Dichtungstauschs heuer hatte die Welle scheinbar kleinste Schrammen abbekommen, die von den Dichtungsringen nicht bedeckt werden. Somit kommt beim Betrieb Salzwasser ins Getriebe und mischt sich mit dem Getriebeöl zu einer cremigen, beige Emulsion, die auf Dauer alle Metallteile (das Getriebe) ruinieren würde.

Also lautet der Montags Plan: 

Boot auf den Kran, am Trockenen abstellen, von aussen das Öl ablassen, Schraube abmontieren, Dichtungsring mit Welle herausnehmen und eine neue Welle mit neuen Dichtungen einsetzten. Wenn alles gut organisiert ist, könnte das ganze Manöver in vier Stunden abgeschlossen sein. Das werde ich morgen erfahren. Wenn die Mechaniker hier nicht im griechischen Stil arbeiten 😩, was mir alleine von der telefonischen Kommunikation gar nicht so vorkommt, könnten wir noch Montag Richtung Ibiza segeln. 

Der Wind wäre fein…⛵️

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