Bei trübem Wetter trafen wir in Astros den „Mann für jeden Winkel im Boot“ Tommy Palmetshofer. Mit meiner tatkräftigen Unterstützung schaffte er es in 6 Stunden eine Klimaanlage mit all ihren Schläuchen, Kabeln und Lüftungsrohren mit der Dicke eines Oberschenkels in Symi einzupflanzen. Sie funktioniert und kühlt herrlich. Die Tropen können kommen. Langsam kehrt auch die Ordnung an Bord zurück. Nach so vielen Arbeiten schlichteten wir jedes Stück meist von A nach B und dann nach C und dann vergaß man wo was war. Heute Regen aber Besserung in Sicht.

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Nachdem wir gestern gekrant hatten und die Borddurchlässe kontrolliert waren setzten wir zum ersten Mal die Segel und testeten das Boot.
Beim Öfffnen der Motorluke des Backbordmotors sprühte mir Salzwasser aus dem Meerwasserkühlschlauch entgegen. Der Schlauch war vom Techniker falsch verlegt worden und wurde durch die Berührung mit dem Keilriemen aufgescheuert. Desaster im Motorraum und außerdem eine neue Ölspur die unter dem Motor endete. Motor aus, Segel raus und mit 18 Knoten Wind flogen wir dann in einer Stunde Richtung Porto Heli. Bevor wir aber den Motorentechniker im Hafen treffen sollten, legten wir noch einen Badestop in der Bucht von Initza ein. Dort setzte sich dann die Pechsträhne leider fort.
Beim ersten Versuch das Chaos im Motorraum zu bereinigen wischte ich mir mit einer Handbewegung meine eine Woche alte Brille von der Nase, worauf sie sofort auf den 3m Grund der Bucht versinkt. Die Crew war aufmerksam und Klaus sprang sofort nach, fand sie aber im 19 Grad kalten Wasser leider nicht. Dafür übersah er beim Auftauchen die gerade durch eine Windböh am Anker über ihn gedriftete SYMI. Sein Kopf bleibt dann leider im auf der Propellerachse montierten rasiermesserscharfen Leinenschneider hängen. Zum Glück hatte sich scheinbar kurz zuvor während der Fahrt ein Nylonsack um den Messerring gelegt. Trotzdem packte ich das Notfallset aus und es mußte die 4cm lange Rissquetschwunde ausrasiert und geklebt werden. Alles gut gegangen und Klaus wird Haare darüber wachsen lassen. Das Ziel Porto Heli erreichten wir zum Glück unversehrt und der abschließende albanische Abend war ein positives Ende dieses Unglückstages.

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Nicht nur auf der Piste, auch am Boot. Der heutige Tag war der anstrengendste aller bisherigen. Großsegel setzten, Latten und alle Leinen einziehen. Lazybag montieren. Putzen und Kärchern uns nochmals Putzen. Diverse Silikonarbeiten haben wir auch erledigt. Morgen wird das Antifoiling Coppercoat durch anschleifen aktiviert…. Das Ende der Arbeiten naht.

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