29.12.23 09:50 Uhr. Ich habe im Marine Büro die Rechnung für unseren Weihnachtsurlaub hier in St George’s, der Hauptstadt Grenadas, beglichen. Dann endlich wieder werfen wir die Leinen los und tuckern mal zur Tankstelle, deren Kreditkartensystem eben zusammengebrochen ist. Also kratzen wir in Cash 800.- EC (East-carribean) Dollars zusammen und verlassen glücklich und aufgeregt den großen Hafen. Zusammen gefasst war der Dieselverbrauch auf dem Atlantik gar nicht so schlimm, ich habe mit dem Motor 1,9 l Diesel pro Stunde verbraucht. Das bedeutet, dass meine Maschinen gut eingestellt sind.
Dann ging’s unter Motor hinaus und die Westküste von Grenada nach Norden, setzten die Segel und liefen mit herrlichem Wind circa 2 Stunden nach Nord, bogen dann mit einer Wende nach Osten ab, um in der Bucht von Ronde Island vor Anker zu gehen.
Nach dem Abstellen der Motoren gönnten wir uns ein Passage-Beer und grinsten einander ins Gesicht, mit den Worten: „ jetzt beginnt nach den zwei Jahren der Vorbereitung und Vorfreude endlich der Urlaub!“
Heute Abend grillen wir Steaks am Bordgrill und werden sicher herrlich vor Anker liegend schlafen.
Der Plan für morgen steht auch schon: wir treffen Freunde, Badeinsel Carriacou, die Sandy Island heißt und werden dort Silvester verbringen.
Ein paar Fotos (nettere als das unten) sind unter Foto Gallerie abrufbar
Zu guter letzt ein Bild, das nach dem Drohnenflug, beim Einfangen des Fluggerätes passiert ist.
Der Rotor schnitt sich durch meinen Unterarm und ich musste 2000km in beide Richtungen von Land entfernt, mit Ferdis Hilfe mit 6 Nähten die klaffende Wunde zusammennähen. Es ging zum Glück alles gut aus. Ich habe es absichtlich nicht vor der Ankunft in Grenada gepostet.