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BLOGS KARIBIK 2024 & 25

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Herzlich Willkommen zu einem neuen Blog von SYMI. 

Ich hoffe es geht Euch gut. 
In mehreren Telefonaten habe ich über die grausliche Jänner Kälte mit Nebel und all ihren viralen Begleiterscheinungen gehört. Richtig grauslich, war die einhellige Meinung. Dies ist einer der Gründe, warum ich hier bin.

In den USA ist es derzeit mit dem Wetter auch nicht viel besser als in Europa. New York beispielsweise hatte heute -12°. In Florida schneite es. Diese massiven Tiefdrucksysteme die zuerst über die USA ziehen und dann in den Atlantik hinaus, haben auch Auswirkungen auf unser Wetter in der NO- Karibik. Hier ziehen alle vier bis sieben Tage so richtig kräftige tropisache Schauer mit Starkwindböen durch. Das Meer bringt dabei relativ hohen Seegang mit, wodurch es in manchen Buchten sehr unbequem werden kann.
Für einen Ortswechsel auf eine benachbarte Insel ist man als Segler gut beraten, ein passendes Wetterfenster abzuwarten. Genau das taten wir in den letzten 10 Tagen hier auf Saint Martin. 

Nach einer problemlosen und eher windarmen Passage von Barbuda nach hierher, vorbei an der Insel St. Barth, liegen wir nun in einer Lagune im französischen Teil von St. Martin. Nur 1,9 Meter Wassertiefe hat dieser See, ein idealer Vorteil für einen Katamaran (unsere SYMI hat 1,15 m Tiefgang). Hier drinnen ist die Welle klein und auch die Windböen werden durch umliegende Hügel gebremst. Lediglich die Schnellboote der Tagestouristen sausen oftmals unter Tags viel zu flott durch die Lagune und beuteln uns dann ordentlich durch. Sie führen ihre Gäste aus dem holländischen Süden der Insel durch unsere Lagune zu den netten Badeplätzen im Nordwesten.

Wir hatten hier einige Erledigungen geplant. Das Wetter war passend dazu. Wechselhaft und eher kühl bei 28°. Mit einem Mietwagen besuchten wir dann an einem Tag den Bootsersatzteilhändler, am Zweiten einen Supermarkt und dann natürlich machten wir den Pflichtbesuch beim 🦜 Papagei Voliere Park. Wir lieben es dort mit einem Futtertrog in der Hand zu warten, bis ein oder zwei Papageien angeflogen kommen und sich seelenruhig auf meine Hand setzen um im Futtertrog zu naschen. Innerhalb eines Jahres ist es das dritte Mal, dass wir dort auf Besuch sind. Nach zwei Stunden fast meditativem Vogelbeobachten fuhren wir zurück zu SYMI. Ganz glücklich, mit einem Grinser im Gesicht und einem Patzerl am T-shirt.

Die restlichen Tage vergingen mit einigen Arbeiten an Bord auch recht flott. Ein Schalter der elektrischen Winsch war zu tauschen. Die Sitzpölster im Cockpit bekamen neuen Schaumstoff. Ich baute eine kräftigere WC Wasserpumpe ein und so weiter und so fort.

Einen Abend feierten wir den 60-er von unserem deutschen Bootsnachbarn Uwe. Feuchtfröhlich mit herrlichem Abendessen. Die Sozialisierung mit anderen Bootsfreunden zu gemeinsamen Sundowner Drinks an Bord oder einem Abendessen im Restaurant ist für uns ein wichtiger und auch sehr positiver Teil des Seglerlebens. Die Zeit verflog wieder mal und heute Samstag ist ein Fenster da, um die 150 km in die British Virgin Islands über zu setzten.

Wir werden um 3:00 morgens starten und hoffentlich am späten Nachmittag auf Virgin Gorda ankommen. Heute haben wir noch unsere letzten EC Dollars (East Caribbean Dollar) in US-Dollar gewechselt, ab morgen zahlen wir dann bis zum Sommer nur mehr mit US-$. 

Alles Gute und beste Grüße von Bord.

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Fort_Napoleon

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